Version 1.0 — gültig ab 13.09.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Trendify e.U., Inhaber DI (FH) Stefan Oelzant (nachfolgend „Trendify" oder „wir") und Kunden (nachfolgend „Nutzer" oder „Sie"), die über die Plattform Immostagio (immostagio.com) abgeschlossen werden.
Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, Trendify stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Das Angebot von Trendify über die Plattform Immostagio richtet sich ausschließlich an Unternehmerim Sinne des § 1 Abs. 2 KSchG bzw. Unternehmer im Sinne des UGB. Verbraucher im Sinne des § 1 Abs. 1 Z 2 KSchG sind vom Vertragsabschluss ausgeschlossen.
Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Mit der Bestellung bestätigt der Nutzer, das Rechtsgeschäft in Ausübung dieser Tätigkeit und damit als Unternehmer abzuschließen, und sichert seine Unternehmereigenschaft zu.
Da Verträge ausschließlich mit Unternehmern geschlossen werden, finden die zwingenden verbraucherschützenden Bestimmungen, insbesondere des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) und des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes (FAGG) einschließlich des gesetzlichen Rücktritts- bzw. Widerrufsrechts, keine Anwendung.
Die auf unserer Website dargestellten Angebote und Preise stellen keine verbindlichen Angebote seitens Trendify dar, sondern sind als Einladung zur Abgabe eines Angebots durch den Nutzer (invitatio ad offerendum) zu verstehen.
Der Nutzer gibt ein verbindliches Vertragsangebot ab, indem er den Bestellprozess vollständig durchläuft und durch Klicken des abschließenden Zahlungsbuttons die Bestellung bestätigt. Trendify erklärt schon jetzt die Annahme dieses Angebots; der Vertrag kommt in dem Zeitpunkt zustande, in dem die Zahlung durch den Zahlungsdienstleister erfolgreich bestätigt wird. Die Zahlungsbestätigung und die nachfolgende E-Mail mit den Zugangsdaten gelten gemeinsam als Auftragsbestätigung.
Bis zum Klicken des abschließenden Zahlungsbuttons kann der Nutzer seine Eingaben jederzeit über die im Bestellprozess bereitgestellten Funktionen korrigieren und anpassen.
Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB ist unter immostagio.com/agbabrufbar und kann vom Nutzer gespeichert und ausgedruckt werden. Für das Vertragsverhältnis maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses akzeptierte Fassung; für spätere Änderungen gilt § 15.
Die Vertragssprache ist Deutsch und Englisch. Englische Fassungen dieser AGB und der weiteren Vertrags- und Informationsdokumente (insbesondere Datenschutzerklärung und Widerrufsausschluss) dienen ausschließlich der Verständlichkeit. Maßgeblich ist im Zweifelsfall stets die deutsche Fassung.
Trendify stellt eine cloudbasierte SaaS-Plattform für virtuelles Home Staging bereit. Nutzer können Fotos leerer oder eingerichteter Immobilienräume hochladen und fotorealistische, virtuell möblierte Versionen dieser Fotos mithilfe von KI-Technologie erzeugen lassen (nachfolgend „Staging-Bilder").
Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Paket (siehe § 5). Ein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit oder ununterbrochenen Betrieb besteht nicht; Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt.
Trendify ist im Verhältnis zu den verarbeiteten Immobilienfotos Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO) gemäß dem separat abzuschließenden Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der als Anlage A dieser AGB gilt und unter immostagio.com/avv abrufbar ist.
Der Zugang zur Plattform erfolgt nach Erwerb eines Pakets über den Checkout-Prozess. Der Nutzer erhält einen personalisierten Einladungslink per E-Mail zur Einrichtung seines Zugangs. Der Einladungslink ist 24 Stunden gültig und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.
Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese aktuell zu halten. Jeder Nutzer darf nur ein Konto anlegen.
Das Nutzerkonto ist an eine natürliche oder juristische Person gebunden und nicht auf Dritte übertragbar. Der Nutzer ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich und hat Trendify unverzüglich zu benachrichtigen, wenn er Kenntnis von einem unbefugten Zugriff auf sein Konto erlangt.
Im Falle einer Kontosperrung oder -löschung wegen eines schwerwiegenden oder wiederholten Verstoßes gegen diese AGB ist eine Rückerstattung bereits verbrauchter Credits ausgeschlossen.
Die Nutzung des virtuellen Home Stagings erfolgt auf Basis von Credits. Ein Credit entspricht einer Bildgenerierung. Aktuelle Preise und Paketinhalte sind auf der Website unter immostagio.com veröffentlicht. Für bereits erworbene Credits und laufende Abonnements gelten die zum Kaufzeitpunkt gültigen Bedingungen.
Trendify bietet zwei Paketarten an:
Credits sind nicht übertragbar und nicht gegen Geld oder andere Werte einlösbar.
Nach erfolgreichem Zahlungseingang für ein Abonnement wird keine Rückerstattung gewährt. Bereits verbrauchte Credits werden in keinem Fall in Geld erstattet; Ansprüche nach § 10 (Zufriedenheitsgarantie) und § 10a (Gewährleistung) bleiben unberührt.
Alle angegebenen Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer (MwSt.). Für umsatzsteuerregistrierte Unternehmer gilt das Reverse-Charge-Verfahren, sofern anwendbar. Die Umsatzsteuer wird im Checkout-Prozess entsprechend den steuerlichen Verhältnissen des Nutzers ausgewiesen.
Trendify behält sich vor, die Preise für künftige Abonnementverlängerungen mit einer Vorankündigungsfrist von 30 Tagen per E-Mail anzupassen. Bereits bezahlte Zeiträume bleiben davon unberührt. Der Nutzer kann das Abonnement vor Wirksamwerden des neuen Preises zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen; bei fristgerechter Kündigung gilt der bisherige Preis bis zum Vertragsende fort.
Zusätzlich zu den monatlich im Rahmen eines Abonnements zugeteilten Credits können Zusatzkontingente in Form von Top-up-Paketen erworben werden. Ein im Rahmen eines Top-up-Pakets erworbener Credit entspricht ebenfalls einer Bildgenerierung. Die nachfolgenden Bestimmungen gehen den allgemeinen Regelungen zu Credits in § 5 vor, soweit sie sich auf Top-up-Credits beziehen.
Erwerbsberechtigung:Top-up-Pakete können ausschließlich von Nutzern mit einem aktiven Abonnement des Pakets L erworben werden. Nutzer ohne aktives Abonnement des Pakets L sind nicht zum Erwerb von Top-up-Paketen berechtigt.
Verwendung:Top-up-Credits können nur bei Bestehen eines aktiven Abonnements (Paket S, M oder L) verbraucht werden, da die Staging-Funktionen der Plattform ein aktives Abonnement voraussetzen. Top-up-Credits werden erst nach vollständigem Verbrauch der im jeweiligen Kalendermonat zugeteilten Abonnement-Credits herangezogen.
Kein Verfall bei Tarifwechsel (Downgrade):Wechselt der Nutzer von Paket L auf ein niedrigeres Paket (Paket M oder Paket S), so bleiben bereits erworbene, nicht verbrauchte Top-up-Credits vollständig erhalten. Sie können unabhängig vom gewählten Paket auf jeder aktiven Abonnementstufe (Paket S, M oder L) weiterverwendet werden.
Kein Verfall bei Kündigung — sechsmonatige Nachfrist:Wird das Abonnement gekündigt, verfallen bereits erworbene, nicht verbrauchte Top-up-Credits nicht sofort. Es beginnt eine Nachfrist von sechs Monaten, gerechnet ab dem Zeitpunkt, zu dem die Kündigung wirksam wird (Ende des bezahlten Abrechnungszeitraums).
Reaktivierung während der Nachfrist:Innerhalb der sechsmonatigen Nachfrist kann der Nutzer jederzeit ein kostenpflichtiges Abonnement (Paket S, M oder L) reaktivieren. Die nicht verbrauchten Top-up-Credits stehen ihm in diesem Fall unmittelbar wieder zur Verfügung.
Verfall nach Ablauf der Nachfrist: Nach Ablauf der sechsmonatigen Nachfrist verfallen nicht verbrauchte Top-up-Credits ersatzlos. Der Ablauf dieser Nachfrist ist der einzige Umstand, der zum Verfall von Top-up-Credits führt; kein anderes Ereignis bewirkt deren Verfall.
Top-up-Credits sind nicht übertragbar und nicht gegen Geld oder andere Werte einlösbar.
Die Zahlung erfolgt im Voraus (Prepaid). Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland(nachfolgend „Stripe"). Die im Checkout angebotenen Zahlungsarten (u. a. Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, PayPal, Klarna) werden dem Nutzer im Bestellprozess angezeigt. Zur Abwicklung von Zahlungen kann sich Stripe weiterer Zahlungsdienstleister bedienen. Bei Kreditkartenzahlung ist der Betrag mit Vertragsschluss sofort fällig; Stripe behält sich vor, eine Bonitätsprüfung durchzuführen und diese Zahlungsart bei negativem Prüfungsergebnis abzulehnen. Weitere Informationen zu Stripe sind unter https://stripe.com/de abrufbar.
Nach erfolgreicher Zahlung werden die Credits dem Nutzerkonto gutgeschrieben.
Bei Zahlungsverzug oder Rückbuchung behält sich Trendify vor, das Nutzerkonto bis zur Klärung zu sperren.
Mit vollständiger Bezahlung räumt Trendify dem Nutzer ein einfaches (nicht-exklusives), unwiderrufliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den für ihn erzeugten Staging-Bildern ein. Dieses Nutzungsrecht bleibt auch nach Beendigung des Vertrags oder Löschung des Nutzerkontos dauerhaft bestehen.
Das Nutzungsrecht umfasst insbesondere die Verwendung der Staging-Bilder für:
Der Nutzer ist berechtigt, die Staging-Bilder an Dritte (z. B. Druckereien, Agenturen, Fotografen) weiterzugeben, die ausschließlich im Auftrag und für Rechnung des Nutzers handeln (Unterlizenzierung zu Erfüllungszwecken).
Soweit an den Staging-Bildern Schutzrechte bestehen, räumt Trendify dem Nutzer die vorstehenden Nutzungsrechte ein; soweit keine Schutzrechte bestehen — etwa weil rein KI-generierte Bilder nach geltendem österreichischen und europäischen Recht (UrhG) mangels menschlicher Urheberschaft nicht urheberrechtlich schutzfähig sind —, steht der vertragsgemäßen freien Nutzung durch den Nutzer nichts entgegen.
Maschinenlesbare Kennzeichnung KI-generierter Bilder.Die mit Immostagio erzeugten Staging-Bilder sind KI-generierte Inhalte. Sie stellen eine bildliche Veränderung des vom Nutzer hochgeladenen Fotos dar und bilden nicht den tatsächlichen Einrichtungszustand der Immobilie ab. Zur Erfüllung seiner Pflicht als Anbieter nach Art. 50 Abs. 2 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung) wendet Trendify auf jedes erzeugte Staging-Bild ein Verfahren zur maschinenlesbaren Kennzeichnung als künstlich erzeugt oder bearbeitet an. Das Verfahren umfasst in die Bilddatei eingebettete Metadaten nach dem C2PA-Standard (Content Credentials) sowie ein unsichtbares, für das Auge nicht wahrnehmbares Wasserzeichen. Trendify überwacht die Anwendung dieses Verfahrens laufend. Unterbleibt die maschinenlesbare Kennzeichnung im Einzelfall aus technischen Gründen, stellt Trendify das betroffene Bild auf Anzeige durch den Nutzer unentgeltlich und ohne Verbrauch eines Credits erneut gekennzeichnet bereit; ist die erneute Bereitstellung für den Nutzer ohne Nutzen, weil er das Bild bereits veröffentlicht hat, wird stattdessen ein Credit gutgeschrieben.
Sichtbarer Hinweis.Zusätzlich und unabhängig von der maschinenlesbaren Kennzeichnung versieht Trendify die Staging-Bilder standardmäßig mit einem in das Bild eingebrannten sichtbaren Hinweis, den der Nutzer in den Einstellungen deaktivieren kann. Der sichtbare Hinweis ist nicht Teil der Kennzeichnung nach Art. 50 Abs. 2 der KI-Verordnung; er unterstützt den Nutzer bei der Erfüllung seiner eigenen Offenlegungspflicht nach Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung.
Offenlegungspflicht des Nutzers bei der Veröffentlichung.Veröffentlicht der Nutzer die Staging-Bilder als bereitstellende Stelle (Betreiber/Deployer) – insbesondere in Inseraten, Exposés, Printmaterialien oder auf Social-Media-Kanälen –, so trifft ihn nach Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung die eigene Pflicht, offenzulegen, dass die Bilder künstlich erzeugt oder bearbeitet wurden. Diese Pflicht ist nicht auf Trendify übertragbar und wird durch die Nutzung von Immostagio nicht erfüllt; die Kennzeichnung durch Trendify befähigt den Nutzer zu ihrer Erfüllung, ersetzt sie aber nicht. Die Offenlegung hat nach Art. 50 Abs. 5 der KI-Verordnung spätestens zum Zeitpunkt der ersten Exposition klar und deutlich erkennbar zu erfolgen; maßgeblich ist daher der Zeitpunkt, in dem Interessenten das Inserat sehen. Die Erfüllung dieser Pflicht schuldet Trendify dem Nutzer nicht; sie ist nicht Gegenstand der vertraglichen Leistung. Die eigenen Pflichten von Trendify als Anbieter nach Art. 50 Abs. 2 der KI-Verordnung bleiben davon unberührt.
Die hochgeladenen Original-Immobilienfotos verbleiben im Eigentum des Nutzers bzw. seiner Auftraggeber. Trendify verarbeitet diese ausschließlich zur Erbringung der beauftragten Leistung und löscht sie nach 7 Tagen automatisch (siehe Datenschutzerklärung).
Der Nutzer ist verpflichtet:
Verantwortung für die Objektdarstellung.Für die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Objektangaben sowie für die Einhaltung seiner maklerrechtlichen Pflichten, insbesondere nach § 3 Abs. 3 und § 30b MaklerG, ist ausschließlich der Nutzer verantwortlich. Dies gilt auch für die ihn nach Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung treffende Offenlegungspflicht (§ 8).
Der Nutzer stellt Trendify von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der vom Nutzer überlassenen Inhalte geltend machen können. Die Freistellung erfasst auch Ansprüche, die gegen Trendify daraus erhoben werden, dass der Nutzer die Staging-Bilder ohne die ihn nach Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung treffende Offenlegung oder entgegen § 2 UWG veröffentlicht hat. Der Nutzer übernimmt hierbei auch die notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, soweit die Rechtsverletzung von Trendify zu vertreten ist. Der Nutzer ist verpflichtet, Trendify im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen.
Trendify behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Nutzer überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote, gegen die guten Sitten oder gegen die Nutzungsrichtlinien der eingesetzten KI-Anbieter verstoßen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, jugendgefährdender oder Gewalt verherrlichender Inhalte.
Trendify bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, übernimmt jedoch keine Garantie für ununterbrochenen Betrieb. Kurzzeitige Unterbrechungen, insbesondere für Wartungsarbeiten, begründen keinen Ersatzanspruch.
Schlägt ein Staging-Job fehl und wird kein verwertbares Bild erzeugt, wird der verbrauchte Credit dem Nutzerkonto gutgeschrieben.
Zufriedenheitsgarantie.Unabhängig von der Gewährleistung (§ 10a) räumt Trendify dem Nutzer das folgende vertragliche Recht ein: Entspricht die Qualität eines erzeugten Bildes nicht den Erwartungen des Nutzers und ist das Bild für den Nutzer daher unbrauchbar, wird der dafür verbrauchte Credit auf Anforderung des Nutzers gutgeschrieben; im Gegenzug erlischt mit der Gutschrift das Recht des Nutzers, das betreffende Bild zu verwenden, und bereits veröffentlichte Bilder sind zu entfernen. Die Anforderung ist innerhalb von 14 Tagen ab Erzeugung des Bildes per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse zu stellen. Die Gutschrift erfolgt ausschließlich in Credits, nicht in Geld. Gutgeschriebene Credits unterliegen der Gültigkeitsdauer des zugrunde liegenden Pakets. Die Inanspruchnahme der Zufriedenheitsgarantie steht im Wahlrecht des Nutzers. Macht der Nutzer einen Mangel geltend, richten sich seine Rechte nach § 10a; die Beendigung der Nutzung und die Entfernung veröffentlichter Bilder schuldet er in diesem Fall nicht.
Die Haftung von Trendify für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit nicht Personenschäden oder die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht betroffen sind. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Die Haftung für Personenschäden, grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz sowie nach dem Produkthaftungsgesetz (PHG) bleibt der Höhe nach unbeschränkt.
Soweit die Haftung dem Grunde nach besteht und keiner der vorgenannten unbeschränkten Haftungsfälle vorliegt, ist die Gesamthaftung von Trendify je Schadensereignis auf die vom Nutzer in den vorangegangenen 12 Monaten tatsächlich geleisteten Zahlungen begrenzt.
Gesetzliche Haftungsansprüche, insbesondere Ansprüche betroffener Personen nach Art. 82 DSGVO sowie sonstige zwingende gesetzliche Haftung, bleiben von den vorstehenden Beschränkungen unberührt. Die datenschutzrechtliche Haftung im Innenverhältnis der Vertragsparteien richtet sich nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag (Anlage A).
(1) Grundsatz.Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen (§§ 922 ff ABGB) mit den nachstehenden, zwischen Unternehmern vereinbarten Maßgaben.
(2) Rügeobliegenheit.Der Nutzer hat die Staging-Bilder nach Bereitstellung unverzüglich zu prüfen. Offene Mängel sind binnen 14 Tagen ab Bereitstellung, verdeckte Mängel binnen 14 Tagen ab ihrer Entdeckung per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse anzuzeigen und dabei so zu beschreiben, dass sie nachvollziehbar sind. Unterbleibt die rechtzeitige Anzeige, gilt die Leistung insoweit als genehmigt. Dies gilt nicht bei arglistig verschwiegenen Mängeln.
(3) Vorrang der Verbesserung.Trendify verbessert den Mangel zunächst durch erneute Erzeugung oder erneute Bereitstellung des betroffenen Bildes ohne Verbrauch eines weiteren Credits. Ist die Verbesserung unmöglich, schlägt sie fehl oder verweigert Trendify sie, kann der Nutzer Preisminderung verlangen; die Preisminderung erfolgt durch Gutschrift von Credits. Lässt sich ein mangelfreies Ergebnis auch durch erneute Erzeugung nicht erreichen oder kann der Nutzer die Gutschrift nicht mehr verwenden, weil das Vertragsverhältnis beendet ist, so kann er Preisminderung in Geld oder, sofern es sich nicht um einen geringfügigen Mangel handelt, Wandlung verlangen (§ 932 Abs. 4 ABGB). Für die Kennzeichnung nach Art. 50 Abs. 2 der KI-Verordnung geht § 8 vor. Für Mängel der Plattformleistung im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
(4) Frist.Die Gewährleistungsfrist beträgt sechs Monate ab Bereitstellung des jeweiligen Staging-Bildes bzw. der jeweiligen Plattformleistung. Die Verkürzung der gesetzlichen Frist des § 933 ABGB wird ausdrücklich zwischen Unternehmern vereinbart und trägt dem Umstand Rechnung, dass die Staging-Bilder unmittelbar nach ihrer Erzeugung bereitgestellt und vom Nutzer sogleich überprüft werden können. Für arglistig verschwiegene Mängel gilt die gesetzliche Frist.
(5) Verhältnis zu anderen Bestimmungen.Die Zufriedenheitsgarantie und die Gutschrift bei fehlgeschlagenen Staging-Jobs (jeweils § 10) treten neben die Gewährleistung und schränken sie nicht ein. Schadenersatzansprüche richten sich ausschließlich nach § 10. Zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich an office@immostagio.com.
Soweit Trendify im Rahmen des virtuellen Home Stagings Immobilienfotos verarbeitet, die der Nutzer hochlädt, handelt Trendify als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO) und der Nutzer als Verantwortlicher. Die Einzelheiten dieser Verarbeitung regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der als Anlage A Bestandteil dieser AGB ist und unter immostagio.com/avv abrufbar ist. Mit Abschluss des Vertrags im Bestellprozess (Checkout) akzeptiert der Nutzer neben diesen AGB auch den AVV in seiner zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung; die akzeptierte Fassung (Versionsnummer) wird dem Nutzerkonto zugeordnet und gespeichert.
Die zur Leistungserbringung eingesetzten Unterauftragsverarbeiter sind unter immostagio.com/subprocessorsgelistet. Zur Bildgenerierung werden die für das Staging verwendeten Fotos an OpenAI, L.L.C. in den USA übermittelt. Die Übermittlung stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO), unter dem OpenAI zertifiziert ist. Ergänzend sind mit OpenAI die EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO) vereinbart. Der Nutzer sichert als Verantwortlicher zu, über eine gültige Rechtsgrundlage (Art. 6 DSGVO) für die Verarbeitung der hochgeladenen Fotos zu verfügen. Er lädt nach Möglichkeit keine Fotos hoch, die identifizierbare Personen abbilden oder besondere Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO) enthalten. Fotos, auf denen das System eine abgebildete Person erkennt, werden bereits im Rahmen der Analyse in der EU automatisiert abgewiesen, nicht weiterverarbeitet und nicht an den KI-Dienstleister in den USA (OpenAI, L.L.C.) übermittelt; diese automatisierte Personenerkennung arbeitet zuverlässig, stellt jedoch keine absolute Garantie dar. Unabhängig davon können Immobilienfotos weitere personenbezogene Daten enthalten (z. B. Namensschilder, Objektadresse, persönliche Gegenstände), die bei der Bildgenerierung an OpenAI, L.L.C. in die USA übermittelt werden. Hinsichtlich dieser Daten ist der Nutzer als Verantwortlicher verpflichtet, die betroffenen Personen gemäß Art. 13 Abs. 1 lit. f DSGVO zu informieren, einschließlich über die Übermittlung in die USA und deren Grundlage (Data Privacy Framework / Standardvertragsklauseln).
Der Vertrag kommt mit dem Erwerb eines Pakets zustande. Abonnements verlängern sich automatisch um den gewählten Zeitraum, sofern sie nicht rechtzeitig vor Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Für die Laufzeit und den Verfall von Top-up-Credits gelten ausschließlich die Bestimmungen des § 6; die allgemeinen Regelungen dieses Paragraphen zur Beendigung des Vertragsverhältnisses bleiben davon unberührt.
Trendify kann das Nutzerkonto bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen gegen diese AGB sperren oder löschen. Trendify teilt dem Nutzer die Sperre oder Löschung spätestens mit ihrem Wirksamwerden schriftlich per E-Mail mit; die Mitteilung benennt die zugrunde liegenden Tatsachen, die verletzte Bestimmung dieser AGB sowie die Möglichkeit, der Maßnahme unter der im Impressum genannten Adresse zu widersprechen. Bei Gefahr im Verzug kann die Sperre bereits vor Zugang der Mitteilung wirksam werden. Eine Rückerstattung bereits verbrauchter Credits ist ausgeschlossen.
Der Nutzer kann sein Konto jederzeit unter Einstellungen → Mein Konto selbst löschen. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt; insbesondere sind Rechnungs- und Buchhaltungsunterlagen sieben Jahre aufzubewahren (§ 132 BAO).
Verträge nach diesen AGB werden ausschließlich mit Unternehmern (§ 1 KSchG) geschlossen. Es besteht daher kein gesetzliches Widerrufsrecht. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Ausschluss des Widerrufsrechts.
Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet, finden die Vorschriften über die Verbraucherschlichtung keine Anwendung. Trendify ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
(1) Nicht wesentliche Änderungen (Zustimmungsfiktion). Trendify kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit die Änderung nichtden Hauptgegenstand des Vertrags, das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung (insbesondere Preise und Creditmengen) betrifft (dazu Abs. 2). Solche Änderungen — etwa Anpassungen aufgrund geänderter Rechtslage oder höchstgerichtlicher Rechtsprechung sowie technische, funktionale oder verfahrensbezogene Anpassungen — werden dem Nutzer mindestens 30 Tage, bei Änderungen mit mehr als geringfügigen Auswirkungen auf die Nutzung mindestens sechs Wochen, vor ihrem Inkrafttreten schriftlich per E-Mail mitgeteilt. Für Änderungen der Sub-Auftragsverarbeiterliste gilt ausschließlich AVV § 6 Abs. 2. Die Mitteilung fasst die wesentlichen Änderungen verständlich zusammen, nennt den Zeitpunkt des Inkrafttretens und weist gesondert und deutlich auf das Widerspruchsrecht, die Widerspruchsfrist und die Bedeutung des Schweigens hin. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb der in der Mitteilung genannten Frist ab Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen.
(2) Änderungen des Hauptgegenstands, der Preise oder der Creditmengen (aktive Zustimmung). Änderungen, die den Hauptgegenstand des Vertrags, das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung, insbesondere Preise oder zugeteilte Creditmengen, betreffen, werden nichtdurch Schweigen wirksam. Für Preisanpassungen künftiger Abonnementverlängerungen gilt ausschließlich § 5. Im Übrigen werden solche Änderungen nur wirksam, wenn der Nutzer ihnen ausdrücklich zustimmt; bis zu einer Zustimmung gelten die bisherigen Bedingungen unverändert fort. Stimmt der Nutzer nicht zu, bleibt es bei den bisherigen Bedingungen bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums; Trendify kann den Vertrag in diesem Fall zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen.
(3) Folgen des Widerspruchs.Widerspricht der Nutzer einer Änderung nach Abs. 1 fristgerecht, gelten die Änderungen als nicht vereinbart. In diesem Fall können sowohl der Nutzer als auch Trendify den Vertrag zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen. Bis zum Wirksamwerden der Kündigung bzw. bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gelten die bisherigen Bedingungen fort.
(4) Dringender Austausch von Sub-Auftragsverarbeitern.Muss ein Sub-Auftragsverarbeiter aus dringenden Gründen (insbesondere zur Abwehr eines konkreten Sicherheitsrisikos, bei Insolvenz, Leistungseinstellung oder Wegfall des bisherigen Anbieters oder bei Wegfall der Übermittlungsgrundlage nach Kapitel V DSGVO) kurzfristig ersetzt werden, kann Trendify den Ersatz abweichend von Abs. 1 auch mit kürzerer Frist einsetzen und informiert den Nutzer unverzüglich; das Widerspruchs- und Kündigungsrecht des Nutzers bleibt unberührt. Eine Änderung, die erstmals eine Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland begründet, kann nicht auf diesen Absatz gestützt werden. Für Änderungen der Sub-Auftragsverarbeiterliste gilt im Übrigen AVV § 6 Abs. 2 vorrangig.
(1) Anwendbares Recht. Auf diesen Vertrag sowie auf sämtliche Ansprüche aus oder im Zusammenhang mit ihm — einschließlich außervertraglicher Ansprüche, soweit für diese eine Rechtswahl zulässig ist — ist ausschließlich österreichisches Recht anzuwenden, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des österreichischen internationalen Privatrechts.
(2) Zwingendes Recht des Marktorts.Unberührt von Abs. 1 bleiben Vorschriften, die unabhängig von einer Rechtswahl anwendbar sind. Das gilt insbesondere für die Datenschutz-Grundverordnung, für die nationalen Vorschriften über das Speichern von Informationen auf Endgeräten (§ 165 TKG 2021, § 25 TDDDG, Art. 45c FMG) sowie für das jeweils anwendbare Lauterkeitsrecht. Die Nennung solcher Vorschriften in unseren Rechtstexten begründet weder eine Niederlassung noch eine Unterwerfung unter eine andere als die in Abs. 1 gewählte Rechtsordnung.
(3) Gerichtsstand.Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht in Wien, Österreich, ausschließlich zuständig. Zuständigkeiten, von denen durch Vereinbarung nicht abgewichen werden kann, bleiben unberührt; das gilt insbesondere für Klagen betroffener Personen nach Art. 79 Abs. 2 DSGVO.
(4) Erfüllungsort. Erfüllungsort für sämtliche Leistungen aus diesem Vertrag ist Wien.
(5) Vertragssprache und maßgebliche Fassung. Vertrags- und Kommunikationssprache ist Deutsch. Diese AGB, der Auftragsverarbeitungsvertrag (Anlage A) und die Datenschutzerklärung werden zusätzlich in englischer Sprache bereitgestellt; die englische Fassung dient ausschließlich der Information. Bei Abweichungen zwischen den Sprachfassungen ist ausschließlich die deutsche Fassung maßgeblich.
(6) Salvatorische Klausel. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt jene wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.